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Jahooda-Vortrag: “Asynchrone Komponenten - Serviceorientierung im Kleinen”

Ralf Westphal

Jahooda-Vortrag: “Asynchrone Komponenten - Serviceorientierung im Kleinen”

Von Patrick Fritz, am 2. Juli 2009

 

Zum Jahooda-Vortrag von Ralf Westphal an der FH Vorarlberg im kommenden September lade ich euch recht herzlich ein.

Abstract
“The free lunch is over”, Software kann sich nicht mehr darauf verlassen, höhere Performance durch höhere Prozessorgeschwindigkeiten zu bekommen. Deshalb sollte Software in Zukunft alle 18 Monate ihre interne Parallelität verdoppeln, um mit dem Zuwachs an Prozessorkernen Schritt zu halten. Dafür muss die Softwareentwicklung grundsätzlich umdenken! Asynchrone Komponenten müssen in den Fokus der Entwicklung rücken. Nur wenn die Betriebssystemprozesse einer Anwendung intern (!) aus “Microservices” aufgebaut werden, ist das Ziel einer Moore´s Law folgenden Software zu erreichen.

Der Vortrag stellt Microsofts Concurrency Coordination Runtime und den Xcoordination Application Space als Technologien vor, mit denen asynchrone Komponenten auf hohem Abstraktionsniveau definiert und “verdrahtet” werden können.

Referent

  • Ralf Westphal (www.ralfw.de) ist freier Softwaretechnologievermittler. Er arbeitet als Fachautor mit mehr als 300 Publikationen, Coach/Berater und Referent auf Entwickler-Events im In- und Ausland.
  • Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Architektur von .NET-Software und die Förderung innovativer Softwaretechnologien. Bei der Wissensvermittlung beschreitet er gerne ungewöhnliche Wege, so zum Beispiel mit den Videoserien .NET TV und dotnetpro.tv und dem Trainingsunternehmen Professional Developer College (www.prodevcollege.de).
  • Ralf Westphal ist Microsoft „Visual Developer Solution Architect” MVP und war von 1998 bis 2005 einer der unabhängigen Microsoft Regional Directors für Deutschland.

Factbox
Zeit: Montag, 10. September 2009, 18:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn, Raum W207/08
Kosten: € 30 / € 10 für Jahooda-Mitglieder und Studenten
Anmeldung: Mag. (FH) Patrick Fritz,  T +43 (0)5572 792-7115, E-Mail patrick.fritz@fhv.at

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Jahooda-Vortrag: “Human-Machine Interface als Akzeptanzkriterium für Nutzer”

Dipl.-Ing. (FH) Claus Botzenhardt

Jahooda-Vortrag: “Human-Machine Interface als Akzeptanzkriterium für Nutzer”

Von Patrick Fritz, am 1. Juli 2009

 

Die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine trägt wesentlich zur Akzeptanz des Produktes beim Nutzer bei. Anhand einer neuen Traysealbaureihe zeigt Claus Botzenhardt am 13. Juli mögliche Lösungen auf.

Das Human Machine Interface (HMI) ist die zentrale Sicht der Bediener auf die Funktionen einer Maschine. Die Ausprägung dieser Applikation trägt im hohen Maße zur Akzeptanz des Produktes beim Kunden bei. Nur wenn alle Benutzer in ihren Aufgaben optimal unterstützt werden, gelingt dieses Vorhaben. Somit entwickelt sich das HMI von der reinen Eingabe von Parametern hin zu einer aufgabenbasierten, Verständnis fördernden Bedienapplikation. Der Vortag zeigt am Beispiel der neuen Traysealerbaureihe wie diese Ansätze verwirklicht werden können.

Referent
Dipl.-Ing. (FH) Claus Botzenhardt ist seit 2005 bei der Multivac Sepp Haggenmüller GmbH und Co. KG für die Abteilung Software Entwicklung verantwortlich. Nach dem Elektrotechnikstudium an der FH Kempten trat er 1991 in das Unternehmen ein. Er entwickelte Software für Microcontrollersysteme, etablierte die notwendige Entwicklungsinfrastruktur und verantwortete zuletzt die Einführung einer neuen Steuerungstechnik für die Rollenmaschinen. Die steuerungstechnische Integration der Tochterunternehmung MR Etikettiersystem gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich.

Factbox
Zeit: Montag, 13. Juli 2009, 18:00 Uhr
Ort: Multivac Sepp Haggenmüller GmbH und Co. KG, Bahnhofstrasse 4, 87787 Wolfertschwenden, Deutschland
Kosten: Kostenlos
Anmeldung: Prof. Dr. Arthur Kolb, Hochschule Kempten, E-Mail sekretariat-fb-aw-bw@fh-kempten.de

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Best of Projektmanagement Blogs Juni 2009

Quelle: flickr.com von Philipp Klinger (Off to Ville de Québec)

Best of Projektmanagement Blogs Juni 2009

Von Patrick Fritz, am 1. Juli 2009

 

Die 5 besten Beiträge die mir in letzter Zeit in Projektmanagement Blogs untergekommen sind.

  1. Denkwerkstatt: “Effizienz – adieu, auf Wiedersehen, bye bye!?“. Der Beitrag ist in Krisenzeiten ein Highlight für mich. Jan schließt mit einem Zitat von Peter Block: „Das Gegenteil von Liebe und Einfühlungsvermögen ist nicht Hass, es ist Effizienz.”
  2. Scheuring-Blog: “Nume nid dryschüsse” - wie Sie einen guten Start für Ihre Projekte erreichen“. Ein Neuzugang bei den PM-Bloggern aus der Schweiz. Dabei werden zwei Methoden für den erfolgreichen Projektstart vorgestellt.
  3. Projektmanagement Beratung: “Microblogging (Twitter) – (Un)Sinn in Projekten?“. Auch Andreas ist auf die Diskussion rund um Twitter in Projekten aufgesprungen. Siehe dazu ergänzend meinen Kommentar im schlossBlog.
  4. Komplexitätsmanagement: “Pfadabhängigkeit im Projektmanagement” oder wie man Probleme schlimmer machen kann indem versucht wird sie zu lösen.
  5. MacPM.net: “Vermeidungsstrategie bei Projekten“. Für alle die nach der richtigen Arbeitsvermeidungsstrategie suchen.

“Live”-Bilder vom exklusiven Roland Gareis Vortrag bei Omicron in Klaus

Von Patrick Fritz, am 29. Juni 2009

 

Arbeitskreis “Produktentwicklung” geht in die 3. Auflage

Quelle: www.jahooda.org

Arbeitskreis “Produktentwicklung” geht in die 3. Auflage

Von Patrick Fritz, am 25. Juni 2009

 

Im Herbst startet der Arbeitskreis “Produktentwicklung” zum 3. Mal, erstmals unter Federführung der Universität St. Gallen - Institut für Technologiemanagement (ITEM).

Die Kompetenz zur Entwicklung innovativer Produkte stellt für viele Unternehmen das Fundament ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit dar. Im momentanen Umfeld sehen sich Leiter von Produktentwicklungsabteilungen einem zunehmenden Kosten- und Innovationsdruck ausgesetzt, bei dem die Rolle der Produktentwicklung kritisch hinterfragt und neu defniert wird. Es sind daher Wege gefragt, wie Veränderungen eingeleitet und Wettbewerbspositionen langfristig gehalten oder gar ausgebaut werden können. Zudem ist eine sich wandelnde Rolle und Bedeutung des Entwick- lungsleiters selbst festzustellen, welcher vermehrt externe Impulse aufnimmt und seine Produkte bis in die Vermarktung hinein begleitet. Der Leiter der Produktentwicklung ist somit sowohl als Fach- wie auch als Führungskraft gefordert.

Ziel des Arbeitskreises
Ziel des Arbeitskreises ist es, Leiter von Produktentwicklungsabteilungen zum überbetrieblichen Austausch untereinander und mit anerkannten Experten zusammenzubringen. Dabei stehen die Erarbeitung von Handlungsfeldern für konkrete Anliegen aus der unternehmerischen Praxis im Mittelpunkt. Die Themen werden gemeinsam festgesetzt, aufbereitet und anschliessend in einzel- nen Workshops bearbeitet.

Konzept des Arbeitskreises
Über die Dauer des Arbeitskreises werden sechs eintägige Workshops durchgeführt. Der erste Workshop dient der Themenfestlegung und im letzten Workshop werden Implementierungsfragen behandelt.

Themen
Im Rahmen von Gesprächen mit Entwicklungsleitern sowie der langjährigen Erfahrung in praxisorientierten Forschungsprojekten wurden unter anderem folgende Themen identifziert: - Produktinnovation in KMU - Ideenmanagement und Kreativitätsmethoden - Technologiebeobachtung - Durchführung und Nutzen von Innovations-Audits - Öffnung des Innovationsprozesses nach aussen (Open Innovation) - Praktische Umsetzung des Lead User Ansatzes - Schutz und Verwertung von geistigem Eigentum - Entwicklung ergänzender Dienstleistungen (Serviceinnovationen) Die identifzierten Themen dienen der Orientierung. Eine defnitive Auswahl erfolgt im ersten Workshop.

Leistungen der Veranstalter
Das Institut für Technologiemanagement der Universität St. Gallen leitet und organisiert den Ar- beitskreis. Es sorgt für: - Vorbereitung, Moderation und Gestaltung der einzelnen Workshops - Organisation von Fachreferenten für die einzelnen Workshops - Dokumentation des Arbeitskreises für die teilnehmenden Unternehmen Auf bilateraler Basis wird für jeden der Teilnehmer ein dokumentiertes Innovations-Audit erstellt, welche unternehmensspezifsch konkrete Handlungsfelder für die Umsetzung der behandelten Themen aufzeigt.

Leistungen der Unternehmen
Von den Teilnehmern wird eine aktive Beteiligung an den gemeinsamen Workshops und ein offener Erfahrungsaustausch erwartet. Jedes teilnehmende Unternehmen sollte bereit sein, für eines der Treffen als Gastgeber zu fungieren und eine konkrete Fragestellung aus dem Unternehmenskon- text einzubringen.

Eckdaten
Laufzeit: September 2009 bis Februar 2010
Teilnehmer: Bis zu acht Unternehmen aus der Region, jeweils ein Mitarbeiter als ständiges Mitglied.
Kosten: Euro 6.000 (Die Hälfte ist durch INTERREG fnanziert, d.h. Euro 3.000, bzw. CHF 4.500 pro Unternehmen)
Anmeldung: Bis Mitte Juli 2009
Ort: Bei den teilnehmenden Unternehmen; erster Workshop an der Universität St.Gallen

Ansprechpartner und Anmeldung
Peter Hürzeler, M.A. HSG
Universität St.Gallen, Institut für Technologiemanagement (ITEM-HSG)
Dufourstrasse 40a
CH-9000 St. Gallen
Tel: ++41 (0)71 224 72 26 | Fax: ++41 (0)71 224 73 01
M: peter.huerzeler@unisg.ch | W: www.item.unisg.ch

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Die 5 Ebenen der Problemdefinitionen

Quelle: flickr.com von nickwheeleroz

Die 5 Ebenen der Problemdefinitionen

Von Patrick Fritz, am 24. Juni 2009

 

Wenn ihr die 5 Ebenen der Problemdefinition kennt, kommt ihr für eure Kunden zu besseren Lösungen.

Kennt ihr folgende Situation? Ein Kunde erzählt euch sein Problem. Bei euch macht es klick, der Fall ist doch sonnenklar. Es kann doch nur diese eine Lösung geben. Würde der Kunde bei eurem Kollegen anfragen, wäre die Lösung wahrscheinlich eine völlig andere. Wir sind es gewohnt Lösungen auf einer bestimmten Ebene zu suchen. Diese Ebene muss jedoch nicht zwangsläufig die richtige für den Kunden sein. Folgende Ebenen gilt es zu unterscheiden:

  1. Persönlichkeit: Das Verhalten von Mitarbeiter Max Mustermann führt immer wieder zu Problemen im Unternehmen. Indikator für diese Problemebene ist, wenn das Verhalten in anderen Kontexten (Familie, Freundeskreis, frühere Arbeitsstelle) ebenfalls auftritt.
  2. Rollenkompetenz und Rollenidentität: Max Mustermann kommt erstmals in die Rolle des Projektleiters. Leider hat er sein Team absolut nicht im Griff. In anderen Kontexten tritt das problematische Verhalten nicht auf, jedoch in der neuen Rolle des Projektleiters schon.
  3. Informelles System: Immer wenn neue Ideen aufkommen, werden diese “systematisch” nieder gemacht. Wir haben hier einfach keine Kultur, um Innovationen zu entwickeln. Hier gilt es das Unternehmen als ganzes zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.
  4. Strukturelle Rahmenbedingungen: Hierbei spielen Aspekte der Aufbau- und Ablauforganisation eine zentrale Rolle. Der Auftraggeber hängt dem Projektleiter zwar die Verantwortung für eine Aufgabe um, aber Macht etwas zu entscheiden hat er nicht.
  5. Fachliche Fragestellung: Ein neues EDV-System wird eingeführt. Weil aber niemand geschult wurde, entsteht unnötig Stress. Wenn das Verhalten nur im Zusammenhang mit einer besonderen Aufgabenstellung in Erscheinung tritt, ist auf Ebene der Fachkompetenz zu suchen.

Natürlich treten Probleme nicht immer nur auf einer Ebene auf. Es fühlt sich zumindest so an, als würde ALLES mit ALLEM zusammenhängen. Was ist aber für den Kunden wirklich wichtig, um in der aktuellen Situation weiter zu kommen?

Die Top 10 der Tools die die Welt nicht braucht!

Quelle: flickr.com von derpunk

Die Top 10 der Tools die die Welt nicht braucht!

Von Patrick Fritz, am 23. Juni 2009

 

Der Kunde hat gesprochen! Diese Tools hatten auf dem Methoden-Portal Hochleistungsorganisation über 2 Jahre die wenigsten Zugriffe.

  1. Projektabschlussbericht: Abschlussberichte zu schreiben scheint so aufregend zu sein wie Wäsche waschen. Zugegeben, ich schreibe ebenfalls ungern Berichte. ABER Lessons Learned sollten auf alle Fälle dokumentiert werden.
  2. Prozessbericht: Ich traue mich zu wetten viele von euch haben dokumentierte Prozesse (ISO & Co). Werden diese Prozesse aber auch gemessen bzw. gesteuert? Eher nicht, sonst wären die Zugriffszahlen höher ;-)
  3. Business Process Reengineering: Die Idee des “Grüne Wiese” Ansatzes wird uns sicherlich noch in alle Ewigkeit begeistern. Wie wäre es wenn ich das Unternehmen wie mit Lego Klötzen neu bauen könnte? Leider hinkt die Realität den überhöhten Erwartungen beim NEU designen der Prozesse immer wieder hinter her.
  4. Total Cycle Time (TCT): Eine weitere Methode zur Prozessoptimierung, die sich neben den Platzhirschen KAIZEN und KVP niemals richtig durchsetzen konnte.
  5. Zukunftsanalyse bzw. Szenario-Technik: Das spielen mit möglichen Zukunftsszenarien ist eine reizvolle Angelegenheit. Leider sind die Methoden nicht sonderlich einfach in der Anwendung. Schnell und Einfach sollte es gehen!
  6. Projektfortschrittbericht: Das leidige Thema mit den Berichten. Wer schreibt die schon gerne. Wer liest die schon gerne. Wobei sicherlich niemand bestreitet, dass sie wichtig wären. Vor allem wenn ein Projekt in Schieflage gerät.
  7. Wertkurve: Eigentlich ein recht geschicktes Werkzeug, um Angebote geschickt zu gestalten und am Markt zu platzieren. Leider ein wenig off-topic für eine Seite mit dem Schwerpunkt Projekt- und Prozessmanagement.
  8. Projektkostenplan: Auf den ersten Blick kaum vorstellbar. Dennoch sind Kostenpläne offensichtlich ein Pflicht die gerne unter den Tisch gekehrt wird. Vielleicht weil Kosten häufig schwer einschätzbar sind? Vielleicht weil man gerne auf Schätzungen festgenagelt wird?
  9. Benchmarking: Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern da? In meiner Wahrnehmung eher ein Werkzeug für die großen Spieler im Konzert. Für KMUs eher weniger relevant bzw. recht schwer in der Durchführung. Ein Besuch auf der Branchenmesse soll auch schon geholfen haben.
  10. Value Chain Analysis: Wohl mehr Modell als eigentliche Methode. Die Wertschöpfungskette des Unternehmens ist ein schönes gedankliches Modell. Doch was kann ich damit konkret tun? Was ist der offensichtliche Nutzen der Übung?




Der Hirschmann Besprechungsknigge

Quelle: Hirschmann Automotive

Der Hirschmann Besprechungsknigge

Von Patrick Fritz, am 22. Juni 2009

 

Wertschätzung und Effizienz in Meetings mit dem Hirschmann Besprechungsknigge.

Beim letzten Workshop im Rahmen des Arbeitskreises “Produktentwicklung” ist mir am Eingang zum Seminarraum der Hirschmann Besprechungsknigge aufgefallen:

  1. Ich erscheine pünktlich und bin vorbereitet.
  2. Mein Handy ist lautlos geschaltet wenn ich es dabei habe.
  3. Ich bin konzentriert und bringe mich aktiv zum Thema ein.
  4. Ich spreche nur für mich selbst - „Ich-Form” statt „wir” oder „man”.
  5. Ich bewerte keine Personen - ich bewerte Sachverhalte.
  6. Ich fasse mich kurz und drücke mich verständlich aus.
  7. Ich höre anderen zu und lasse sie ausreden.

Wie sehen die Spielregeln für wertschätzende und effiziente Meetings in deinem Unternehmen aus? Ergänzungen per Kommentar sind ausdrücklich erwünscht!

Jahooda-Vortrag: “Changes & Projekte”

Roland Gareis

Jahooda-Vortrag: “Changes & Projekte”

Von Patrick Fritz, am 16. Juni 2009

 

Zum Jahooda-Vortrag “Changes & Projekte” von Roland Gareis an der FH Vorarlberg lade ich euch recht herzlich ein.

Abstract
Professionelles Changemanagement gewinnt in Unternehmen an Bedeutung. Der Einsatz von Projekten und Programmen zum Designen von Changeprozessen ist vorteilhaft. Dabei ist nicht der gesamte Changeprozess als ein Projekt zu defnieren, es entstehen vielmehr Ketten von Changeprojekten bzw. Programmen. Besondere Herausforderungen an das Projekt- und Programmmanagement im Rahmen von Changepro- zessen ergeben sich auf Grund der hohen sozialen Komplexität und Dynamik der diesbezüglichen Changeprojekte bzw. Programme.

Referent
Roland Gareis ist Professor für Projektmanagement an der WU Wien und Leiter des PMBA Project & Pro- cess Management. Er ist Gesellschafter der ROLAND GAREIS CONSULTING in Wien und in Bukarest sowie der ABSGROUP GmbH.

Factbox
Zeit: Montag, 29. Juni 2009, 18:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn, Raum W206
Kosten: € 30 / € 10 für Jahooda-Mitglieder und Studenten
Anmeldung: Mag. (FH) Patrick Fritz,  T +43 (0)5572 792-7115, E-Mail patrick.fritz@fhv.at

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5 weitere Lessons Learned aus dem Jahooda Projekt

Quelle: flickr.com von Rickydavid

5 weitere Lessons Learned aus dem Jahooda Projekt

Von Patrick Fritz, am 10. Juni 2009

 

Zum 2. Geburtstag von Jahooda 5 weitere Lessons Learned aus dem Projekt.

Die ersten 5 Lessons Learned bestehen in der Trennung von Konzeption und Umsetzung, am Anfang schon ans Ende denken, Projektblog, Kernteam und der Forderung nach Änderung. Mit diesem Beitrag schließe ich direkt an diese Punkte an:

  • Aufgabe - Kompetenz - Verantwortung (AKV): Die Balance zwischen Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung ist ein Schlüsselfaktor für ein erfolgreiches Projekt. Über die Aufgaben die zu erledigen sind ist man sich hoffentlich relativ schnell klar, z.B. beauftrage Referent X für Workshop Y. Bei den Kompetenzen wird es dann erstmals schwierig. Muss ich mir erst die Erlaubnis einholen für Referent X €1000 auszugeben, oder DARF ich das selbst entscheiden? Die Verantwortungsfrage setzt der Geschichte die Krone auf. Wenn alles gut läuft kein Problem. Wenn etwas nicht ganz so gut läuft kann es zum Problem werden. Wer übernimmt die Verantwortung wenn Referent X die Erwartungen nicht erfüllt hat? Wie sehen die Konsequenzen aus? AKV müssen in Balance sein, um eine Projektrolle professionell ausfüllen zu können. Mehr im Methodentipp: AKV-Matrix.
  • Finanzierung: Meinen Arbeitsplatz würde es wohl nicht mehr geben, wenn nicht über Zusatzeinnahmen die Finanzierung sichergestellt hätte werden können (ist das Deutsch?). Jetzt werdet ihr sicher sagen, ist doch klar, Puffer einplanen! Was aber tun wenn das Projekt EIGENTLICH durch ist, der Vertrag sich aber über ein Jahr zieht? Wenn es irgendwie geht empfehle ich euch ein dickes Polster anzulegen oder nicht nur von einem Geldgeber abhängig zu sein. Förderprojekte sind eben was ganz Besonderes.
  • Coaching: Coaching! Wer braucht das den? Wir haben innerhalb von 2 Jahren zwei externe Coachings in Anspruch genommen. In beiden Fällen hat es sich mehr als bezahlt gemacht. Ich rede hier nicht von tagelangen Diskussionen um nichts und wieder nichts. Sondern um konkrete Anliegen aus dem Projekt, die mit externer Unterstützung im Rahmen von 1-2h bearbeitet werden. Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. In solchen Fällen ist eine unabhängige Perspektive wertvoll.
  • Weiterbildung: Wenn man gemeinsam in einem Projekt arbeitet, vielleicht noch über Grenzen hinweg verteilt, stellt ein gemeinsamer Wissensstand die größte Herausforderung dar. Wie machst du das mit dem und dem Ansprechpartner? Wie soll ich vorgehen bei diesem und jenem Problem? Zu diesem Zwecke haben wir bisher zwei Weiterbildungstage (Vertriebs- und Moderationstraining) für das Projektteam organisiert. In Kombination mit einem Meeting, damit alle wieder auf Stand sind.
  • Kommunikation: Ja ich weiß, Kommunikation ist ein alter Hut. Dennoch schreibe ich es hin, weil es immer wieder vernachlässigt wird. Wer von euch kennt solche Situationen nicht? Ein kurzes Mail reicht doch! Sorry, ich habe den Anhang vergessen! Wie hast du das im Mail gemeint? Kannst du mir das noch mal schicken? Ist die Nachricht im Spam-Filter hängen geblieben? usw. Wenn möglich nehmt das Telefon in die Hand und redet miteinander. Noch besser ist es euch zu treffen, wenn möglich und sinnvoll!

Lesetipp: Lessons learned aus vielen Jahren Projektmanagement von Eberhard Huber

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