Erfolgsfaktoren für die Einführung von Prozessmanagement
Von Patrick Fritz, am 28. Oktober 2008
Quelle: promanagementteam.de
Michael Riedel hat sich in seiner Diplomarbeit mit dem “Wandel durch Einführung von Prozessmanagement” beschäftigt. Dabei werden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Einführung von Prozessmanagement diskutiert. Hier die zentralen Faktoren auf den Punkt gebracht:
- Vorleben auf Ebene der Unternehmensleitung
- Einbeziehen der Mitarbeiter beim Erarbeiten der Geschäftsprozesse
- Begleitung durch externe Beratung
Nun werden hier keine Zauberdinge beschrieben, dennoch stellen sich “Vorleben – Einbeziehen – Begleiten” in der Praxis nicht besonders einfach dar.
- Vorleben heißt nach Angaben eines Interviewpartners von Hr. Riedel, “bereit sein sich zu quälen und diese unangenehmen Dinge auch durchzuziehen”. Mehr gibt es eigentlich nicht hinzuzufügen, mit dieser Einstellung klappt es sicherlich.
- Einbeziehen heißt auch kritische Meinungen ernst zu nehmen. Prozessmanagement wird unweigerlich mit Effizienzsteigerung = Personalabbau = Kündigung verbunden. Das dem nicht immer so sein muss, habe ich im Beitrag “Die Effizienzprediger: Wir müssen 30% (der Mitarbeiter) einsparen” beschrieben.
- Begleiten heißt gegen das Not-Invented-Here-Syndrom anzukämpfen. Wer nicht ausdrücklich einen Prozessberater engagiert, muss mit Rat von Außen umgehen können und auch sinnvoll in der Organisation verankern.











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