Exklusiv: “Change Management richtig gemacht” von Thomas Falter
Von Patrick Fritz, am 8. April 2009
Im Jahooda YouTube Kanal wartet neuer exklusiver Content für euch: Dr. Thomas Falter – “Die Kugel ins Rollen bringen”.
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4 Kommentare zu “Exklusiv: “Change Management richtig gemacht” von Thomas Falter”
Ich frage mich spontan was ihre potentiellen Auftraggeber sagen, wenn sie Veränderung ohne Anfang und ohne Ende offerieren
@ Patrick Fritz
Danke für Ihren undogmatischen Pragmatismus. Er ist einer der Gründe dafür, dass ich Jahooda so schätze.
Ihre Frage kann ich zwar nicht direkt beantworten, da aber unser beider Annahmen hinsichtlich möglicher Antworten vermutlich nahezu deckungsgleich sind, kann ich Sie beruhigen: Lucrum gaudium!
Herzliche Grüße
Jörn Gerken
@ Jörn Gerken
Ich hätte mir viele Antworten auf meine spitze Bemerkung vorstellen können, aber das hätte ich nicht erwartet. Als wirklich ungeübter Lateiner würde ich meinen: Fratres mentis.











Jörn Gerken
Am 9. April 2009 um 04:58 Uhr
Develo – weil Development (Anm.: Entwicklungs-, Anpassungs-, Veränderungsprozesse?), niemals aufhört, so erläutert Herr Dr. Falter zu Beginn den Namen seines Unternehmens. Da bin ich ganz bei ihm. Die Headline seines Vortrages lautet dann jedoch \"Veränderungsprojekte erfolgreich anstoßen\". Nun, ein Projekt hat einen klar definierten Anfang und ein klar definiertes Ende. Die Idee, einen komplexen Veränderungsprozeß als ein einzelnes Veränderungsprojekt zu definieren, um es (Change-) managen zu können, halte ich für keinen sinnvollen Ansatz.
Nach meiner Auffassung sind Veränderungsprozesse i.d.R. Operationen am nicht anästhesierten, lebenden Organismus. Kompetenz ist dabei – anders als in der Chirurgie – weniger im Bereich der Methoden, als vielmehr im sozialen Bereich eine Grundvoraussetzung für ein \"erfolgreiches Anstoßen der Kugel\". Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Herr Dr. Falter ist so sehr von seiner Bildzusammenstellung (Methodenkompetenz) begeistert, das er in 5 Minuten Videodauer (gefühlte) 2 1/2 Minuten mit ihr, statt mit dem Auditorium (soziale Kompetenz) kommuniziert.
Seine häufiger vor der Brust gefalteten Hände zeigen, dass er sich in seiner Situation nicht wirklich wohlfühlt. Der Funke mag auch einfach nicht überspringen. Sie geben allerdings einen Hinweis auf das, was in Veränderungsprozessen herausragende Bedeutung hat: die soziale Kompetenz des Begleitenden. Ohne Begeisterungsfähigkeit innerhalb der Organisation geht es nicht, doch erst die Fähigkeit zu begeistern \"bringt die Kugel im Auditorium ins rollen\" – und nicht nur dort.
Herzliche Grüße aus der größten Stadt an der Nordsee,
Jörn Gerken