Jahooda und die vielen lieben social networks
Von Patrick Fritz, am 27. Februar 2009
Quelle: flickr.com
Das Ziel eines jeden Blogger sind möglichst viele Besucher bzw. Leser. Der tägliche Blick auf die neuesten Analytics Zahlen kommen dem täglichen Gebet sehr nahe oder haben dieses bereits ersetzt! Wenn man sich nun die aktuellen Zahlen auf Alexa ansieht, findet man zahlreiche social networks oder communities. Den Angeboten gemeinsam ist die Konzentration auf nutzergenerierten Content: YouTube, Wikipedia, Facebook, MySpace, usw.
Jetzt ist die Idee natürlich naheliegend am ultimativ großen Besucherkuchen der bekannten Communities mit zu naschen. Sei es durch das einfache hinterlassen des eigenen Links per Kommentar oder durch irgendeine andere Form von Content. Die Einstiegshürden sind bekanntlich gering, deshalb ist das ideale Feld für blinden Aktionismus bereitet. Beispiele gefällig? Aber bitte doch:
- Jahooda @ Facebook: Mein erster Versuchsballon um den ich mich ehrlich gesagt nie richtig gekümmert habe. Vor gut einem Jahr war die Plattform bei uns noch wenig bekannt, die technischen Möglichkeiten (z.B. Integration des Jahooda RSS-Feed) waren sehr eingeschränkt. Inzwischen hat sich das geändert. Die Plattform erfreut sich zunehmender Beliebtheit, die größten technischen Hürden scheinen gemeistert. FAZIT: Seit dem Start im Dezember 2007 hat mir Facebook ganze 75 Besucher gebracht! Vielleicht hilft es beim PageRank
- Jahooda @ YouTube: Mein zweiter Versuchsballon der aus der Not heraus geboren wurde – Wie soll ich Videos vernünftig ins Internet bringen? YouTube konzentriert sich ganz klar auf sein Kerngeschäft, d.h. Video-Streaming zunehmend finanziert durch Werbung. Mit Communities an sich will YouTube scheinbar nichts zu tun haben, die gebotene Funktionalität ist einfach nicht zu gebrauchen. FAZIT: Video-Streaming funktioniert perfekt = Immerhin 318 Zugriffe; Auf den Blog haben es ganze 3 Besucher geschafft! Wie gesagt, YouTube ist ein sehr gutes Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger.
- Jahooda @ Twitter: Mein dritter Versuchsballon den ich diese Woche gestartet habe. Zu früh um irgendetwas Sinnvolles zu sagen.
Was habe ich daraus gelernt? Probieren (siehe Versuchballons 1-3) geht über studieren ist in Ordnung solange ein Konzept/Plan dahinter steht (ich behaupte nicht das es bei mir so war). Ansonsten ist BLINDEM AKTIONISMUS Tür und Tor geöffnet. Das kostet in den unendlichen Weiten des Internet einfach “nur” Zeit die einfach “nur” Geld kostet und im Endeffekt NULL bringt! Mit meinen Testballons habe ich definitiv nur an der Oberfläche der sprichwörtlichen Wolke gekratzt.
Was kannst du daraus lernen? Ich gehe davon aus du weißt was du im Internet anbieten möchtest/kannst. In meinem Fall ist es Wissen rund um die Themenfelder Projektmanagement und Prozessmanagement. Nun geht es darum der “Welt” mitzuteilen, dass es bei dir etwas NÜTZLICHES gibt. Überlege dir wenn dein Angebot interessieren könnte? Wie sieht deine Zielgruppe aus? Wie kannst du deine Zielgruppe erreichen?
Die Möglichkeiten dazu sind wohl unbegrenzt: Banner, Newsletter, Foren, Blogs, Micro-Blogs, RSS-Feeds, AdSense, Wiki, Suchmaschinen,… . Der Schlüssel liegt aber in einer gezielten Nutzenstiftung durch dein definiertes Angebot für deine Zielgruppe über die richtigen Kanäle! Wenn du dir über diese Aspekte nicht im Klaren bist, spare dir die Zeit um an der Wolke zu kratzen und suche dir eine sinnvollere Beschäftigung.
- Exklusiv: “Change Management richtig gemacht” von Thomas Falter
- Exklusiv: “Softwarearchitektur für nachhaltige Entwicklung” von Ralf Westphal
- Jahooda auf PageRank 5!
- Jahooda auf PageRank 6!
- 200. Jahooda-Artikel online
3 Kommentare zu “Jahooda und die vielen lieben social networks”
Hallo Patrik,
ich habe in meinem Blog einen Artikel geschriben, der recht gut (meine subjektive sicth) hierzu passt.
Leider finde ich hier keinen Link, den ich für Trackback verwenden kann.
Oder brauche ich eine bessere Brille.
Gruß
Herbert
@Herbert: Wenn du auf den einzelnen Beitrag gehst, steht im Footer unten rechts der Permalink. Ansonsten kannst du auch einfach den Artikellink im Browser verwenden: http://www.jahooda.com/?p=1213











Andreas Heilwagen
Am 28. Februar 2009 um 10:13 Uhr
Hallo Patrick,
ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Mit Facebook habe ich mich auch einmal versucht analog Deinem Beispiel, gebracht hat es allerdings nichts. Konzepte wie den Darth Mac habe ich inzwischen auch wieder beerdigt, da es einfach nicht ganz den Nerv der Leser getroffen hat. Allerdings helfen Umfragen ein wenig. Deshalb fange ich am Montag mit Templates an, auch wenn ich das Thema wenig aufregend finde. Die Nutzenstiftung ist definitiv der Schlüssel,
Andreas