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“Methodenwerkstatt Projektmanagement” oder wie lehrt man PM-Methoden

Von Patrick Fritz, am 10. Oktober 2008

 

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Leistungsentwicklung und Life Cycle Management 1 an der FH Vorarlberg hatte ich in den vergangenen zwei Wochen die Gelegenheit Methoden des Projektmanagements zu unterrichten. Dabei habe ich das von mir neu entwickelte Konzept der “Methodenwerkstatt Projektmanagement” angewendet, um die Studenten in (extrem) kurzer Zeit (8 Lehreinheiten) in das Thema PM-Methoden einzuführen. Hier ein Blick auf das Konzept und einige Eindrücke direkt aus den Seminaren bzw. Stationen:

Fazit:

  • Die Erarbeitung der PM-Methoden anhand einer vorgegebenen Fallstudie hat sich bewährt, da eine deutlich schnellere Arbeitsfähigkeit der Teilnehmer hergestellt wird.
  • Durch eine sinnvolle Fallstudie ist zudem eine hohe Praxisrelevanz bei der Erarbeitung der PM-Methoden gegeben.
  • Wie so häufig hat sich die Arbeit in Kleingruppen mit maximal 5 Personen als positiv herausgestellt.
  • 8 Lehreinheiten a 45 Minuten sind die unterste Grenze um die ausgewählten PM-Methoden sinnvoll zu vermitteln bzw. trainieren.
  • Eine entsprechende Vor- und Nachbereitung durch die Teilnehmer ist bei geringer Anwesenheitszeit absolut notwendig.
  • Die Vorbereitung sollte ein konkretes Anwendungsbeispiel pro Methode enthalten.
  • Die Nachbereitung bzw. Reflexion wird durch eine Podcast-Episode zu PM-Methoden unterstützt.
  • Durch den Aufbau in (Lern-) Stationen wird der Zusammenhang bzw. die Abfolge der PM-Methoden implizit vermittelt.
  • Durch die Erkenntnis, dass die PM-Methoden ineinander greifen wird die Wichtigkeit/Notwendigkeit von PM-KnowHow nochmals klar unterstrichen.
  • Zwischen den Einheiten ist eine Pause von einer Woche zur Reflexion durch die Teilnehmer notwendig.
  • Eine Aufteilung auf 4×2 Lehreinheiten (anstelle 2×4 Lehreinheiten) ist zu überdenken.
  • Unterschiedliche Zugänge zum Gegenstand (Sehen/Lesen, Hören, Sprechen/Diskutieren, Tun/Anweden) haben sich absolut bewährt.
  • Dennoch muss eine eindeutige Struktur festgelegt werden wie die unterschiedlichen Zugänge durch die Teilnehmer zu nutzen sind.

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