Projektprozesse durch Software optimieren?
Von Patrick Fritz, am 5. Februar 2008

(Quelle: Pixelio.de)
Das Projektgeschäft macht in vielen Unternehmen einen immer größeren Anteil am Umsatz aus. Hat man es in der Folge mit mehr als zwei oder drei Projekten zur gleichen Zeit zu tun, ist die Anschaffung einer Softwarelösung für das Projektmanagement eine überlegenswerte Sache. Argumente für eine solche Investition sind schnell gefunden:
- Überblick bei mehreren Projekten gleichzeitig behalten (Projektportfolio)
- Aufzeigen von Abhängigkeiten zwischen den Projekten (Ressourcenengpässe)
- Abgestimmte Planung von Leistungen, Zeit und Kosten
- usw.
An dieser Stelle würden sich noch vielen Punkte finden lassen, aber ich glaube man weiß was ich meine. Auf was ich hinaus will ist die Titelfrage: “Können Projektprozesse durch Software optimiert werden?” Das Manager Magazin schätzt das wirtschaftliche Potenzial aus der Verbesserung von Projektprozessen (durch Einsatz von Software) zwischen 25 und 40 Prozent. Begründet wird diese Einschätzung dadurch, dass Industrie und Handel in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Routineprozesse gestrafft und so die Wettbewerbsfähigkeit gesichert haben, die Projektprozesse in vielen projektorientierten Organisationen jedoch noch lange nicht so weit sind.
Bei aller Euphorie angesichts solcher Potentiale sollte man trotzdem vorsichtig sein, “was man im Projekt falsch machen kann, kann man auch toolgestützt falsch machen, nur effizienter”, so Heinz-Paul Bonn, Vizepräsident des Branchenverbands Bitkom.











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