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Softwaretipp: Rillsoft Project 2007

Von Patrick Fritz, am 11. Dezember 2007

 

Rillsoft Project 2007 wirbt mit dem Slogan: “Einfach statt kompliziert”.

Wenn man sich einen Überblick für den Markt an Projektmanagement-Software verschaffen will, so endet dies meist in einer unübersichtlichen Vielzahl an kaum unterscheidbaren Angeboten:

Da freut es einen (insbesondere mich), wenn man auf einen Software stoßt die mit dem Slogan wirbt: “Einfach statt kompliziert”. So geschehen bei der Software Rillsoft Project 2007 die ich mir in den letzten Tagen ein wenig genauer angesehen habe.

Erster Eindruck
Ich muss euch gleich gestehen, ich hatte einen Schock als ich das Programm zum ersten Mal geöffnet habe: Ungelogen 25 Optionen zur Auswahl um in das Programm einzusteigen. Den ersten Schock verdaut, habe ich mich auf die Kategorie “Schnelleinstieg” gestürzt. Ich kann nur sagen wunderbar, Videotutorials für die wichtigsten Funktionalitäten des Programms – Warum nicht immer so? Im Folgenden die Plus und Minus Punkte die mir persönlich aufgefallen sind.

Plus

  • Videotutorials zum Schnelleinstieg
  • Anzeige von Reservezeiten (Wie lange darf das Arbeitspaket maximal dauern?)
  • Erstellung von individuellen Kalendern und damit verbundenen freien Tagen ist übersichtlich gelöst (Kalender und jeweilige Urlaubstage für Mitarbeit A, Mitarbeiter B, usw.)
  • Angabe von Arbeitspaket-Ergebnissen möglich (z.B. 160m² Boden verlegen)
  • Ich habe zwar die Vermischung von Zahlungsströmen und Terminplanung als Negativpunkt angegeben, aber die Darstellung des Kostendiagramms ist wirklich sehr gut gelöst und macht in dieser Weise auch Sinn
  • Soll-Ist Vergleich mit unterschiedlichen Basisplänen möglich
  • Definition unterschiedlicher Projektportfolios möglich (Macht für unterschiedliche Standorte Sinn)
  • Multiprojektmanagement in Form von Teilprojekten gefällt mir viel besser als in MS Project
  • Möglichkeit die Maschinenbelegung (z.B. Betonmischer, Lastwagen, usw.) in die Planung mit einzubeziehen

Minus

  • Einstiegsmaske sehr unübersichtlich
  • MS Project Look & Feel (Für manche von euch ist das vielleicht auch ein Plus?)
  • Ressourcenüberlastung wird nicht deutlich genug angezeigt
  • Alternativen bei Ressourcenüberlastung nicht intuitiv ersichtlich
  • Zahlungsströme und Terminplanung sind vermischt

Fazit
Wenn man sich die Liste der Plus- und Minuspunkte ansieht lässt sich erahnen in welche Richtung mein Fazit geht. Grundsätzlich habe ich einen positiven Eindruck von der Software – ABER – Rillsoft Project steht meiner Meinung nach vor dem genau gleichen Problem wie MS Project bereits vor vielen Jahren. Die Funktionsvielfalt nimmt inzwischen eine Fülle an die auf benutzerfreundliche Art schwer darstellbar ist. Anstelle neuer, zusätzlicher Funktionen würde ich für die Zukunft empfehlen (weiter) an der Benutzerfreundlichkeit zu arbeiten. Eine intuitive Bedienung, gerade bei Planungstools, ist aus meiner Sicht das UM und AUF, daran führt einfach kein Weg vorbei. Gerade im Bereich Multiprojektmanagement ist Rillsoft in die richtige Richtung gegangen. Kein neuer Funktionsbereich, sondern Integration in das Vorhande in Form von Teilprojekten. Aus den angeführten Gründen spreche ich eine Empfehlung für Rillsoft Project 2007 aus, in der Hoffnung dass die eingeschlagene Richtung beibehalten wird.

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