Studie der Uni Innsbruck zum Beitrag von Jahooda zur “Lernenden Region Alpenrheintal”
Von Patrick Fritz, am 12. Juli 2010
Seit dem Jahre 2007 bieten wir über die Jahooda-Plattform Arbeitskreise für Führungskräfte aus der produzierenden Industrie an. Neben den etablierten Angeboten im Bereich Produkt- und Softwareentwicklung werden wir ab September 2010 einen neuen Arbeitskreis im Themenfeld Logistik – Schnittstelle Einkauf und Produktion – anbieten.
Im Zeitraum August 2009 bis Januar 2010 wurden sämtliche bisherigen Arbeitskreis-Teilnehmer im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Uni Innsbruck hinsichtlich der Zusammenarbeit mit uns befragt. Neben der Evaluation der Angebote war auch die Wirkung der Jahooda-Plattform in der Region von Interesse. Insbesondere wurde die Rolle der Jahooda-Plattform bezogen auf die Konzepte der “Lernenden Region” und “Nachhaltige Regionalentwicklung” im Alpenrheintal untersucht.
Die Autoren der Studie stellen in ihrem Bericht fest, dass in erster Linie technologieorientierte und global orientierte Unternehmen zwischen 50 und 500 Mitarbeitern die unsere Angebote in Anspruch genommen haben. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde durch die Teilnehmer auf die bedeutende Funktion des face-to-face Erfahrungsaustausches für die Unternehmen hingewiesen. Dieser Erfahrungsaustausch ermöglicht den Transfer von implizitem Wissen. Die Studie bestätigt den bedeutenden Beitrag der Jahooda-Plattform zur nachhaltigen Regionalentwicklung im Alpenrheintal durch die Entwicklung und Nutzung eines innovativen Konzeptes des überbetrieblichen Austausches.
In der Studie wird abschießend auf das Potential durch die verstärkte Nutzung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hingewiesen: Durch die bewusste Bearbeitung der gesamten Region Ostschweiz – Liechtenstein – Vorarlberg –Süddeutschland können mit dem angesprochenen Konzept weitere wertvolle Beiträge zur regionalen Lernkultur geleistet werden.
Fazit: Auf das bisher Erreichte können wir durchaus stolz sein. Ich sehe darin jedoch nur den Anfang einer größeren Entwicklung. Das alleine vor sich hin werkeln hat seinen Reiz, aber das Rad immer wieder von vorne zu erfinden macht keinen Sinn! Deshalb ist der überbetriebliche Austausch ein zentrales Instrument um voneinander zu lernen und die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmen am Standort nachhaltig zu steigern.
Download Studie Uni Innsbruck [PDF]











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