Was KANN ein Projekt- oder Prozessmanagement Berater wirklich leisten?
Von Patrick Fritz, am 17. Dezember 2008
Quelle: pixelio.de
Gerade im Zusammenhang mit Projekt- und Prozessmanagement steht häufig die Frage an, ob man sich nicht externe Unterstützung ins Haus holen soll. Entweder weil die entsprechenden Kompetenzen nicht im Haus vorhanden sind oder weil externe als unabhängige Experten agieren können. Weitere Situationen in denen es Sinn macht einen “Externen” zu holen, habe ich im Beitrag “Berater, Berater und nochmals Berater” aufgearbeitet. Doch was KANN ein solcher Berater den im Endeffekt wirklich leisten?
- Fachlicher Nutzen: Sofern es sich nicht um einen OE-Berater handelt, sprich einen Experten für den Beratungsprozess an sich, sollte ein Berater natürlich fachlichen Nutzen bringen können. Das heißt, er weiß wie’s gemacht wird. Doch gerade bei Organisationskonzepten wie PM und PzM frage ich mich häufig ob der zentrale Nutzen für den Kunden über die Fachlichkeit des Beraters generiert werden kann.
- Methodischer Nutzen: Welche Schritte setzt der Berater konkret um PM oder PzM in der Organisation zu verankern. Wie werden Workshops vorbereitet? Wie sieht das jeweilige Workshopdesign aus? Gerade beim Unterrichten merke ich immer wieder, das im methodischen/planmäßigen Vorgehen ein zentraler Schlüssel für die Nutzengenerierung beim Kunden liegt.
- Sozialer Nutzen (Konflikt- und Beziehungsmanagement): Wie werden Konflikte in Gruppen angesprochen? Werden die relevanten Stakeholder einbezogen? Nur wenn es dem Berater gelingt Teams “arbeitsfähig” zu machen und mit den relevanten Umwelten zu verbinden, können Organisationskonzepte wie PM oder PzM im Unternehmen nachhaltig implementiert werden. In diesem Punkt liegt für mich neben dem methodischen Aspekt der der zentrale Nutzen externer Beratung.
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- Was heißt den hier bitte “systemisch”
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4 Kommentare zu “Was KANN ein Projekt- oder Prozessmanagement Berater wirklich leisten?”
Danke für den Hinweis
Hallo,
vielleicht werden Berater auch nur aus dem Grund beauftragt, damit sich die Unternehmensleitung für die Entscheidungen (die sie selbst genauso erarbeitet und innerlich getroffen hat) exculpieren kann und einen “Sündenbock” gegenüber Stakeholdern (und damit meine ich nicht unbedingt nur die betroffenen Mitarbeiter) vorschieben kann?
Mit bestem Gruß,
Axel Schröder
Was können Berater leisten? Was sollen sie leisten? | Axel Schröder
[...] | Beratung allgemein, Sonstiges | Axel Schröder Patrick Fritz nennt in seinem Artikel “http://www.jahooda.org/was-kann-ein-projekt-oder-prozessberater-wirklich-leisten-950/” drei wesentliche Gründe, warum externe Berater in Unternehmen beauftragt [...]











Günter Lenz
Am 29. April 2009 um 09:10 Uhr
Zur Klarstellung der Terminologie im Titel dieses Beitrags:
Unter \"Prozessberater\" versteht man seit Jahrzehnten (!) etwa das, was Patrick Fritz hier OE-Berater nennt (wogegen ich gar nichts habe). Korrekterweise müsste man also in diesem Zusammenhang von \"Prozessmanagementberater\" sprechen!